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Der neue Porsche 911

Der neue Porsche 911

© Mikael Damkier - Fotolia.com

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Porsche steht seit jeher für Sportlichkeit und Luxus, die für einen erlesenen Käuferpreis auf Qualität statt auf Quantität setzen. Zumindest was die Qualität betrifft, scheint sich bei Porsche auch weiterhin nichts zu verändern. Allerdings nimmt die Quantität der Fahrzeugpalette stetig zu und das in einer Porsche-typischen Geschwindigkeit.

So steht der neue 911 Coupé noch gar nicht beim Händler und dennoch wird die Cabrio-Variante schion heftig angepriesen. Sie soll schon im Januar 2012 auf der Motorshow in Detroit präsentiert werden und dann bereits ab März erhältlich sein. Der Klassiker wird wie seine Vorgänge mit traditionellem Faltverdeck die oben ohne Fans begeistern. Technisch als auch optisch wird der 911 Cabrio nur anhand seiner Dachkonstruktion von dem Coupé zu unterscheiden sein. Er wird breiter und länger, im gleichen Design und entsprechender Motorisierung. Durch die neue Verdeckkonstruktion bleibt die typische Dachlinie des Coupé erstmals auch beim Cabrio optisch erhalten. Wie immer muss man für das Freiheitsgefühl beim Cabrio finanziell etwas drauflegen: etwa 15.000. Somit werden für das Einsteigermodell ca. 120.000 und für die höher motorisierten Flitzer mindestens 130.000 Euro fällig.

Dass man bei Porsche nicht mehr lange abwartet, bis man mit einem neuen Modell um die Ecke kommt, liegt vor allem an der eigenen Klientel, die ständig neu befriedigt werden wollen. Und die Konkurrenten schlafen nicht. Auch das Cabrio Lexus bietet tollen Fahrspaß und das gewisse Luxus-Gefühl für weitaus weniger Geld. Es gibt auf dem Fahrzeugmarkt viele preiswertere Cabriomodelle, die dem Porsche 911 ordentlich Konkurrenz machen. Vielleicht auch deshalb liefert Porsche im gefühlten Sekundentakt neue Modelle an.

Um dem entgegenzuwirken setzt Porsche schon längst nicht mehr nur auf seine Sportwagenflotte. Auch für den Geländewagen Cayenne und die Limousine Panamera sind neue Modelle zum Teil kleinere Ausgaben in Planung, um die Angebotspalette noch breiter zu gestalten. Mehr Auswahl soll für den Sportwagenbauer natürlich mehr Absatz bringen. Es geht also wie immer nur um das liebe Geld.

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