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Feind für Kabel und Co. – Mader und typische Schäden

Feind für Kabel und Co. – Mader und typische Schäden

Ein Marder beißt kräftig zu

Ein Marder beißt kräftig zu

Kleine Fussabdrücke auf Motorhaube und Dach? Der Nachbar hatte auch schon einen?

Schäden durch Marder sind nicht selten. Vor allem in ländlichen Gegenden macht sich der Nager gern an Gummi- oder Kunststoffteilen im Auto zu schaffen. Leider sind Vans und Minivans genau so oft betroffen, wie jedes andere Auto. Am häufigsten betroffen sind: Isoliermatten für die Wärme- und Geräuschdämmung, Kunststoffschläuche, Faltenbälge an der Lenkung und an den Antriebswellen, Schläuche für Kühlwasser und Scheibenwischwasser sowie Stromleitungen und/oder deren Isolierung und das Zündkabel.

Folgeschäden durch den Marder

Problematisch wird es vor allem dann, wenn Folgeschäden entstehen, weil ein Defekt nicht gleich bemerkt wurde bzw. nicht zugeordnet werden kann.

Angebissene Zündkabel können zum Bsp. dazu führen, dass der Motor unrund läuft. Es könnte auch sein, dass der Motor nach dem Start abstirbt. Kann nicht umgehend eine Diagnose gestellt werden, ist unbedingt von einer Weiterfahrt abzuraten. Liegen Verletzungen an den Gummimanschetten vor, könnte sich das erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkbar machen. Die defekten Manschetten lassen nach und nach Dreck und Verschmutzungen eindringen. Daraus resultierend ist eine eventuelle Schädigung der Lenkungsteile sowie der Achs- und Antriebgelenke.

Hat ein Marder sich am Kühlwasserschlauch zu schaffen gemacht, wird dementsprechend Kühlwasser verloren. Der Motor könnte sich überhitzen. Sind Unterdruckschäden betroffen könnte eventuell der Motor in ein Notlaufprogramm wechseln. Grundsätzlich sollte man bei Verdacht auf Marderschaden eine Werkstatt befragen bzw. aufsuchen, denn diese kann die Defekte meist umgehend sichten.

Vorbeugen, aber wie?

Dem Schaden vorzubeugen wäre natürlich noch besser. Oft hört man von bestimmten Duftstoffen, welche Marder nicht ausstehen könnten. Leider sind diese Maßnahmen nicht hilfreich, denn diese waschen sich nach Regenfahrten erstens schnell wieder ab und zweitens gewöhnen Marder sich schnell an üble Gerüche.

Sinnvoller ist da zum Beispiel ein Kabelschutz. Der besteht aus Hartkunststoff und kann im Kfz-Zubehörhandel erworben werden. Auch andere Möglichkeiten wie Ultraschall. Kleinen Elektroschocks werden zur Abschreckung eingesetzt.

Bilderrechte: © Horst Schmidt – Fotolia.com

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