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Motorwäsche

Motorwäsche

Dass ein Auto weit mehr Pflege braucht als nur die Felgen zu polieren, beweisen unlängst Anleitungen über komplexe Autopflegen. Oft vergessen wird dabei aber oft eine ganz besondere Pflege des geliebten fahrbaren Untersatzes: die Motorwäsche.

Der Motor ist das wichtigste Teil am Fahrzeug und sollte daher auf der Prioritätsliste der zu pflegenden Teile am Auto eigentlich ganz oben stehen. Denn im Motorraum lagert sich viel ab und beeinflusst wesentlich die Laufleistung und Lebensdauer des Motors. In manchen Fällen ist sogar ein Motorschaden, wenn man die Motorwäsche zu weit in den Hintergrund rücken lässt. Meistens lagern sich im Innenraum des Motors Salze, Staub und Maderkotreste ab. Besonders der kleine Freund ist ein häufiger Grund für Verunreinigungen, da dieser sich in der Nacht, wenn das Auto noch warm ist, in den Motorraum legt und dort dann sicher und gemütlich schläft. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass durch Dreck im Motor der Kraftstoffverbrauch steigt und demzufolge auch die Schadstoffemissionen sich erhöhen.

Doch nun die entschiedene Frage: Wie funktioniert eine solche Motorwäsche?

Mithilfe eines Kaltreinigers sprüht man die einzelnen Teile des Motors ein und wäscht sie dann mit einem Dampfstrahler ab. Hierbei sollte man sehr vorsichtig zu Werke gehen, schließlich befinden sich im Motorraum empfindliche Teile, wie Steuergeräte oder Zahnriemen, die bei einer solchen Pflegekur schnell zu Schaden kommen könnten. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Abflüsse in einem entsprechenden Behältnis landen, weil sonst die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen wird und Öl ins Grundwasser sickern könnte. In den Ölkreislauf muss man einen bestimmten Motorraumreiniger geben, der dann eine Weile abkühlt. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass man dies bei einem abgekühlten Motor tut. Nachdem man den Motor wieder angelassen hat, kommt wieder der Dampfstrahler zum Einsatz, mit dem man in einem Abstand von einem halben Meter die Teile abwäscht. Getrocknet wird der Motor dann mit Druckluft. Zur Versiegelung ist es zu empfehlen, Schutzwachs aufzutragen, damit nicht bei der nächsten Fahrt neuer Dreck am Motor klebt. Im Anschluss an die Motorreinigung muss ein Ölwechsel durchgeführt werden. Sicherlich kann man die Motorwäsche selbst durchführen, allerdings hat ein Fachmann das bessere Werkzeug dafür und er weiß auch an welchen Teilen er den Druckreiniger einsetzt. Und so bekommt auch der chemische Abfall seine fachgerechte Entsorgung.