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Tipps für den Campingbuskauf

Mit dem Campingbus auf Urlaubstour

Mit dem Campingbus auf Urlaubstour

Lieber mit dem Auto in den Urlaub fahren. Unabhängig von Hotels, Pensionen oder einem Zeltplatz übernachten und da anhaltenl, wo es etwas zu sehen gibt? Für diese Art von Urlaub ist ein Campingbus genau das richtige Fortbewegungsmittel. Vor dem Kauf eines solchen Fahrzeugs sollte jedoch feststehen, welche Art des Busses für die persönlichen Zwecke am besten geeignet ist.

Mit dem Mini-Camper unterwegs

Bevor man Ausschau nach dem geeigneten Auto hält, muss man sich erste einmal darüber im Klaren sein, welches Modell es sein soll. So ein Campingbus ersetzt in den meisten Fällen auch das „normale“ Auto, denn zwei Autos zu besitzen ist oft ein sehr kostenintensives Unterfangen. In diesem Fall ist ein Mini-Camper empfehlenswert, denn mit ihm kommt man im normalen Straßenverkehr und mit der Parkplatzsituation gut zurecht.
Hierzu zählen Autos wie der VW Caddy und der Fiat Scudo. Es handelt es sich um alltagstaugliche Fahrzeuge mit fünf Sitzen und viel Gepäckstauraum. Über die letzte Sitzreihe lässt sich prima ein festes oder auch ausziehbares Bett einbauen. Diese Busse sind oft günstig  zu bekommen. Es lohnt sich auch im Internet zu schauen ob der eine oder andere zu Beispiel seinen Kleinbus hier verkauft.

Der klassische Bus

Zu den klassischen Modellen zählen beispielsweise Wagen wie der VW T5, der Mercedes Vito, der Renault Traffic, der Nissan Primastar oder der Opel Vivaro. Auch mit diesen Autos kommt man im Stadtverkehr noch ganz gut klar. In Sachen Camping haben diese Busse einiges mehr zu bieten, als die Minibusse. Vor allem die Platzsituation ist hier um einiges besser. Hier lassen sich auch Dinge wie eine kleine Kochgelegenheit unterbringen.

Der große Bus

Der große Campingbus ist als Alltagsauto zwar nicht empfehlenswert, kann als Campingauto jedoch natürlich am meisten überzeugen. Hier findet sich ausreichend Platz um auch eine Nasszelle zu integrieren. Außerdem können Touren auch mit mehreren Leuten unternommen werden, denn der Schlafplatz reicht für mehr als zwei Personen aus. Busse wie der Fiat Ducato, der Citroen Jumper oder der VW Crafter bieten in den meisten Fällen auch den Komfort der Stehhöhe.

Bilderrechte: © simo_cris – Fotolia.com

Der Kia pro_cee’d

Dynamisches Aussehen - Der Kia pro_ceed

Dynamisches Aussehen - Der Kia pro_ceed

Zwei Türen weniger und ein wenig flacher, schon ist es ein Coupé. Zugegeben, der neue Look hat etwas erfrischendes und ist durchaus dynamisch und sportlich. Schade, dass der neue Kia pro_ceed seine sportlichen Versprechen nicht so ganz halten kann.

Neben dem derzeitigen SUV Trend, welcher sich auch in der Auflistung der Modelle des Kia wiederfindet, kommt nun  mal wieder ein sportliches Modell. Der pro_ceed orientiert sich stark am Kia ceed.

Neben der Höhenverringerung wurde aber auch die B-Säule um ganze 22 Zentimeter nach hinten versetzt. Die Windschutzscheibe ist dementsprechend auch flacher. Das schnittige Design wurde bereits ausgezeichnet. Der Neuling gewann den „Red dot“ – Design-Award in der höchsten Kategorie.

Einsteigen bitte!

Im Innenraum herrscht Wohlfühlatmosphäre. Das Cockpit ist übersichtlich, die Verarbeitung in Ordnung. Die Verwendung von weiche, aufgeschäumten Kunststoffen wird durch Klavierlack aufgewertet. Die längs verstellbare Säule des Volants ist leider etwas kurz geraten, was sich widerum auf die Sitzposition des Fahrers auswirkt.
Ansonsten ist ausreichend Platz vorhanden. An der Länge wurde nichts verändert. Sitze, die sich weit nach vorne klappen lassen, ermöglichen auch den hinteren Passagieren ein leichtes Einsteigen. Der Kofferraum ist mit 380 Litern durchschnittlich groß. Sind die Sitze umgelegt, beträgt der Transportraum 1225 Liter. Störend ist jedoch die zu hohe Ladekante.

Nicht so sportlich wie er aussieht

Der Motor kann mit dem Aussehen des Autos leider nicht so ganz mithalten. 94 kW Diesel mit 128 PS – da fehlt der sportliche Kick. 3,8 Liter auf 100 Kilometer sind vom Hersteller angegeben. Auch wenn man im Alltag ungefähr mit einem halben Liter mehr rechnen muss, so ist der pro_ceed doch eines der sparsameren Autos.

Nicht zu viel Erwarten

Vom Fahrstil her, hat der Wagen mit dem dynamischen Look leider die Tendez zum Untersteuern. Dank der Antischleudertechnik ESP wird das aber nachdrücklich und umgehend wieder ausgeglichen.
Alles in allem ist der Wagen keine schlechte Neuvorstellung. Letztendlich sollte man sich nur nicht von dem doch sehr sportlichen Aussehen blenden lassen, dann sind die Enttäuschungen auch gleich ein wenig kleiner.

Bilderrechte: © Thomas Francois – Fotolia.com

Comeback von Saab?

Feiert Saab sein Comeback?

Feiert Saab sein Comeback?

Saab galt bisher als Verlierer der Autokrise. Während Volvo es mit chinesischer Hilfe gerade so geschafft hat, lief es bei Saab leider nicht so glimpflich ab. Produktionsstop, Insolvenz und schließlich sogar der Verkauf des Museumsinventars. Inzwischen sieht es aber gar nicht mal so schlecht aus.

„National Electric Vehicle Sweden“ – Neugründung

Nach der Pleite kommt nun die Neugründung. Mit der „National Electric Vehicle Sweden“ kurz NEVS soll die Autoproduktion 2014 wieder aufgenommen werden. Das Saab Logo wird überarbeitet bzw. neu designt und Gerüchten zufolge soll der 9-3 ab dem nächsten Jahr wieder gebaut werden. Weiterhin verkündete NEVS, dass die Schweden mithilfe chinesischer Investoren 2014 vor allem auf Elektroautos setzen wollen.

Der schwedische Designer Eduard Gray ist bisher vor allem für die Entwürfe von luxuriösen Yachten bekannt und will sich nun an die Zukunft der Automarke wagen. Entstanden ist bisher der Entwurf für den „Saab 93 Mark II“. Auch wenn die Limousine bisher nur auf dem Papier existiert, sind die Hoffnungen groß. Gray nutze für sein Design den sogenannten Ursaab, den Saab 92001, als Inspirationsquelle. Der Designer ist begeistert vom zeitlosen Design des Saab 92001. Für ihn sind es vor allem die „perfekt proportionierten Kurven“ und die „undurchbrochenen Linien“, die  überzeugen. Ziel ist der Entwurf eines „zeitlosen Klassikers“.

Saab – elegant und zeitlos, ein echter Klassiker

Charakteristisch für die Marke Saab, und im neuen Modell auch wiederzuerkennen, sind die „Hockeyschläger“-Chromleiste im hinteren Seitenfenster und die Scheinwerfer. Übrigens war Saab früher auch im Rennsport sehr erfolgreich. Insgesamt zeigt der Designentwurf eine ruhige und sehr elegant geschwungene Form der Karosserie, welche ihren Ursprung im einstigen 92001 hat.

Fans sind bisher schon öfter enttäuscht worden, wenn es darum ging, wie es mit der Marke weitergehen soll. Einige Modelle wird man zumindest weiterhin auf dem Gebrauchtwagenmarkt bekommen. Auf mobile.de sind Gebrauchtwagen aus den verschiedensten Jahrzehnten erhältlich. Der Entwurf von Gray wird es voraussichtlich nicht unbedingt zu einem Serienmodell bringen, dennoch macht er Mut und Hoffnung auf ein Comeback der Traditionsmarke Saab.

Bilderrechte: © Bergé – Fotolia.com

Schlaglöcher oft finanzielle Fallen

Schlaglöcher verursachen Schäden am Auto oder Stürze

Schlaglöcher verursachen Schäden am Auto oder Stürze

Schlaglöcher sind immer wieder ein Ärgernis sowohl für Auto-, als auch für Motorrad- und Rollerfahrer. Häufig schlecht zu sehen und oftmals für mehrere Wochen und Monate in der Straße, können sie durchaus schwere Schäden verursachen. Stoßdämpfer, Reifen und die gesamte Aufhängungsvorrichtung könnten betroffen sein.

Beweise sichern als oberstes Gebot

Um einen Schaden, der durch ein Schlagloch entstanden ist, ersetzt zu bekommen, sind die Fahrer in der Bringschuld. Städte und Kommunen sind zwar verpflichtet, angemessen und deutlich auf Schlaglöcher hinzuweisen, beispielsweise durch Warnschilder und Tempolimits; jedoch ist es gar nicht so einfach, seine eigene Unschuld adäquat zu beweisen. Daher ist es besonders wichtig, Beweise in irgendeiner Form gleich vor Ort zu sichern.

Fotos und Augenzeugen

Befanden sich vor Ort ausreichende und sichtbare Hinweisschilder auf die Gefahrenstelle? Wie sieht der Schaden genau aus, der eben entstanden ist? Für solch einen Fall muss man als Auto- oder Zweiradfahrer mit einer Kamera gewappnet sein. Im Zeitalter von hochauflösenden Kameras, die in jedem Smartphone stecken, im Grunde kein Problem. Man muss nur daran denken, wenn man sich unmittelbar in solch einer unangenehmen Situation befindet.
Hat der Verunfallte doch keine Kamera zur Hand, dann sollte man sich auf die Suche nach Zeugen machen, die die Szene genau mitverfolgt haben und so die Unschuld des Fahrers belegen können.

Vorausschauend fahren

Doch wie einige Urteile aus der Vergangenheit zeigen, ist es durchaus eine schwierige Aufgabe, Schmerzensgeld von der zuständigen Gemeinde oder Kommune für entstandene Schäden oder Verletzungen zu erhalten. So wollte ein schwer gestürzter Rollerfahrer in Schleswig-Holstein einen finanziellen Ausgleich von seiner Gemeinde einfordern. Auf einer deutlich beschädigten Straße zog sich der Man diverse Rippenfrakturen und einen Schlüsselbeinbruch zu. Er klagte aufgrund fehlender Hinweisschilder, doch Pustekuchen. Das Gericht argumentierte, dass sich die Straße offensichtlich in „einem erkennbar schlechten Zustand“ befunden hätte und daher insbesondere für Zweiradfahrer ein erhöhtes Maß an Vorsicht zu erwarten sei. Der Rollerfahrer ging am Ende leer aus.

 

Bilderrechte: © hero – Fotolia.com

Ratgeber: Das sagt uns die TÜV-Plakette

Die TÜV-Plaketten: Jeder kennt sie, doch wer kennt ihre Bedeutung?

Die TÜV-Plaketten: Jeder kennt sie, doch wer kennt ihre Bedeutung?

Die Hauptuntersuchung des Fahrzeugs durch den TÜV ist eine wichtige Verordnung, die bei Nicht-Einhalten der Untersuchungsintervalle zu drastischen Strafen führen kann. Es ist jedoch nicht immer klar, welche Bedeutungen die jeweiligen Plaketten am Fahrzeug haben. 

Normale Plaketten immer in Innen- und Außenring gegliedert

Die Untersuchungsintervalle sind nicht bei jedem Fahrzeug dieselben, sodass normale Pkws erst 36 Monate nach Erstzulassung das erste Mal zur Hauptuntersuchung (HU) müssen, Lkw über 3,5 Tonnen jedoch bereits nach 12 Monaten. Die TÜV-Plakette ist in der Regel ein kreisrunder Aufkleber, der bereits an der Farbe erkennen lässt, wann das Auto erneut zur HU muss. Die farbliche Reihenfolge der Plaketten ist blau-grün-braun-gelb-rosa. Die Plakette kommt auf das hintere Fahrzeugkennzeichen und unter das Steuersiegel des jeweiligen Bundeslandes. Die an einigen Autos noch vorhandenen sechseckigen AU-Plaketten liefen 2012 aus. Die normalen TÜV-Plaketten sind in einen Außen- und einen Innenkreis gegliedert. Im Innenkreis befindet sich eine Zahl, die auf die nächste Untersuchung hinweist. Auf dem Außenkreis findet sich eine Ziffer zwischen 1 und 12. Die obere Nummer gibt den Monat der nächsten Untersuchung an. Anhand der schwarzen Markierung am äußeren Rand, stellt die Polizei auch auf eine größere Entfernung hin schnell fest, wann der nächste TÜV-Besuch fällig ist. 

Nach vier Monaten ohne gültige Plakette folgt Punkt in Flensburg

Bei blauen Plaketten weiß die Polizei, dass der entsprechende Wagen 2011 seine Erstzulassung erhalten hat. Damit ist der Wiedervorstellungstermin beim TÜV für 2014 angesetzt. Die rosa TÜV-Plakette besagt, dass das Auto 2009 beim TÜV war und zwei Jahre später die nächste Untersuchung ansteht. Es kann sich dabei jedoch ebenso um eine Neuzulassung von 2008 handeln. Bei einer grünen Plakette ist der Wagen entweder 2010 das letzte Mal beim TÜV gewesen oder 2009 neu zugelassen worden. Damit steht im Innenkreis 2012 für die nächste Untersuchung. Falls die Gültigkeit der Plakette länger als zwei Monate abgelaufen ist, wird ein Bußgeld fällig. Nach vier Monaten kommt zusätzlich ein Punkt in Flensburg hinzu.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Simone Diedrich

Automarkt 2012 in Europa um 7,8 % geschrumpft

Automarkt geschrumpft

Automarkt geschrumpft

Der europäische Automarkt ist im vergangenen Jahr um 7,8 Prozent zurückgegangen. 12,538 Millionen PKWs wurden 2012 neu zugelassen, allein im Dezember war der Absatz um 838.428 Einheiten und damit 16 Prozent heruntergegangen. Das war seit 2008 der niedrigste Stand, wobei zu berücksichtigen ist, dass es 2012 zwei Verkaufstage weniger gab als 2011.

Großbritannien als zweitgrößter Markt

Fünf große Märkte gibt es insgesamt und nur Großbritannien konnte es im vergangenen Jahr gelingen, wirklich an Umsatz zuzulegen. Ein Plus von 5,3 Prozent ist hier zu verzeichnen. Deutschland hat es dennoch auf eine Stufe über Großbritannien schaffen können, aber dennoch ein Minus von 2,9 Prozent zu beklagen. In Frankreich, Italien und Spanien waren die Verluste jeweils zweistellig und eine Besserung ist bislang noch nicht in Sicht. Möglicher Grund: Die Europäer sparen derzeit lieber und schaffen sich ihr Kfz, egal ob Cabrio oder Kombi, zunehmend als Gebrauchte über Inserate an. Das Angebot an Gebrauchtwagenportalen ist vor allem in Deutschland sehr groß.

Audi auf dem Marsch nach vorn

Von allen Top-Ten-Anbietern war es bei den Neuzulassungen nur Audi möglich, zuzulegen und seinen Marktanteil von 5 auf immerhin 5,6 Prozent zu steigern. Volkswagen, BMW und Mercedes ging es auch noch vergleichsweise gut – sie mussten jeweils nur mit recht geringen Einbußen zurecht kommen. Die anderen sechs Top-Anbieter hatten allesamt zweistellige Rückgänge. Ford, Opel, Renault und Peugeot konnten ihren Platz in der Top Ten sicher vertreten, Fiat gelang dies indes nur ganz knapp. Es hatte ein Minus von 14,5 Prozent.

Im Mittelfeld hat Toyota an der Spitze, dicht gefolgt von Skoda. Damit spielte man natürlich dem VW-Konzern in die Hände, der seinen Marktanteil auf 24,8 Prozent erhöhen konnte. Am stärksten zulegen konnten im Mittelfeld aber Kia und die Schwester Hyundai, die mit 14,6 beziehungsweise 9,4 Prozent Plus für frohe Gemüter sorgten.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Klaus Schneider

Zehn goldene Regeln nach dem Unfall

Nach dem Unfall gibt es viel zu klären

Nach dem Unfall gibt es viel zu klären

Wenn es zu einem Autounfall kommt, ist das schon schlimm genug, doch der wahre Stress beginnt meistens danach, wenn es um die Versicherung geht. Oft wissen die Beteiligten gar nicht, was jetzt alles getan werden muss und welche Ansprüche sie haben.

Den finanziellen Schaden minimieren

Selbst wenn die Versicherungen in der Werbung andeuten, dass der Versicherte sich nur zurückzulehnen braucht, kommen sie in der Regel nicht darum herum, sich mit viel Papierkram auseinanderzusetzen. Es gibt jedoch vor allem zehn Dinge, die bei einem Unfall beachtet werden sollten, wenn der Geschädigte nicht noch mehr Schaden erleiden möchte. Als erstes ist es wichtig, dass nicht fahrlässig auf Ansprüche verzichtet wird. Der Geschädigte eines Unfalls hat nämlich nicht nur einen Anspruch darauf, dass das Auto repariert und die Reparaturkosten von der gegnerischen Versicherung getragen werden, sondern ebenso auf „merkantilen Minderwert“ sowie Nutzungsausfall. Das kann nochmal einige Hundert Euro einbringen. Zweitens sollte niemals die gegnerische Versicherung um Rat gefragt werden. Sie tritt normalerweise als Wirtschaftsunternehmen auf, dass verständlicherweise seine Kosten möglichst gering halten möchte. Ein weiterer Punkt nach dem Unfall ist, den Zentralruf der Versicherer zu vermeiden. Dieser kostet Geld und bringt den Versicherten nicht wirklich weiter.

Unabhängigen Sachverständigen kontaktieren

Viertens sollte niemals der Unfall selbst mit der Versicherung reguliert werden. Der Zeitaufwand wird nicht ersetzt, und der Sachbearbeiter wird versuchen, die Ansprüche aus dem Unfall zu kürzen. Des Weiteren ist es ratsam, den Unfall nicht durch die Werkstatt regulieren zu lassen. Hier besteht ebenfalls die Gefahr, dass die Werkstatt den größten Nutzen für sich selbst herausschlägt. Der sechste Punkt erscheint eigentlich selbstverständlich, dennoch: Niemals ungelesen irgendetwas unterschreiben! Siebtens: Es sollte nie eine Abtretungserklärung unterschrieben werden. Zusätzlich ist es von Bedeutung, dass immer ein Sachverständiger beauftragt wird. Dieser arbeitet nicht für die Versicherung und ist somit am fairsten, was den tatsächlichen Schaden anbelangt. Eine weitere Regel besagt, dass der Geschädigte selbst nie für einen Anwalt aufkommen muss. Als letztes sollte ein guter Anwalt gefunden werde, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat. So geht der Geschädigte auf Nummer sicher, dass er kompetent vertreten wird.

Bilderrechte: © benjaminnolte – Fotolia.com

2013 – Das Jahr der steigenden Bußgelder

2013 werden die Bußgelder erhöht

2013 werden die Bußgelder erhöht

Im Jahr 2013 kommen auf Autofahrer bei einer Polizeikontrolle oder einem Unfall hohe Bußgelder zu. Damit soll das Fehlverhalten im Straßenverkehr, das häufig auch damit einhergeht, fremde Verkehrsteilnehmer zu verletzten oder dies zumindest in Kauf zu nehmen, noch weiter unterbunden werden – so zumindest die Begründung der Bundesregierung.

Weniger Unfälle mit Personenschaden bis 2020

Doch unter Autofahrern und in Automobilclubs regt sich Protest. Die aktuellen Zahlen über die Verkehrsunfälle 2012 sprechen nämlich eine ganz andere Sprache und rechtfertigen damit keinesfalls erneute Erhöhungen der Bußgelder. Denn im laufenden Jahr soll es allen Prognosen nach noch einmal deutlich weniger Verkehrstote als im Vorjahr 2011 geben. Auch ein Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen kommt zum Ergebnis, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und die Unfall- und Verunglücktenzahlen kontinuierlich sinken werden – bis auf 234 000 Unfälle zum Jahr 2020, also rund 29 Prozent weniger als im aktuellen Jahr.

Höhere Bußgelder ab 2013

Die hausinterne Prognose der Regierung für die Zukunft der Sicherheit auf Deutschlands Straßen sieht also blendend aus. Sie widerspricht aber den drastischen Bußgelderhöhungen, die Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer Anfang 2013 noch mit den einzelnen Bundesländern abstimmen will. Geht es ihm und seinem Ministerium vielleicht gar nicht darum, durch höhere Bußgelder für mehr Sicherheit zu sorgen, sondern die fehlenden Einnahmen durch höhere Summen auszugleichen?
In der Diskussion ist eine durchschnittliche fast Verdoppelung der Bußgelder. Anstatt 40 Euro sollen 70, anstatt 50 Euro 80 bezahlt werden müssen. Das klassische Knöllchen soll doppelt so teuer werden. So runde Summen sind ungewöhnlich – und legen den Verdacht nahe, dass man sich bei der Erhöhung nicht an Analysen und Rechnungen orientiert hat, sondern vermutlich nur an schön hohen Zahlen. Trotz der erhitzten Debatte sollten sich Ramsauer genau wie die Fraktion der Autofahrer einfach mal über die kontinuierlich sinkenden Verkehrstoten freuen – denn daran ist letztlich jedem gelegen.

Bilderrechte: © Kautz15 – Fotolia.com

Ford stellt Mitarbeiter auf weitere magere Jahre ein

Ford muss Kosten abbauen, um nicht zusammen zu brechen

Ford muss Kosten abbauen, um nicht zusammen zu brechen

Autobauer Ford stellt seine Mitarbeiter auf eine harte Bewährungsprobe: Erst 2015 sei man über den Berg, bis dahin gebe es weitere magere Jahre. So spricht der Europachef des deutschen Autokonzerns Stephen Odell in der aktuellen Ausgabe der hausinternen Mitarbeiterzeitung „@Ford“.

Kosten steigen, Verluste ebenfalls

Er rechnet damit, dass sich die angespannte Lage auf dem europäischen Markt im kommenden Jahr keinesfalls verbessern, sondern allenfalls zusätzlich verschlechtern wird. Das würde für Ford ein weiteres Jahr mit einem Milliardenverlust bedeuten. Einer der Gründe für die anhaltende Flaute ist, dass zahlreiche Kunden auf den Kauf eines neuen Benziners oder Diesels verzichten und stattdessen lieber auf Portalen für Gebrauchtwagen danach suchen. Fords Europachef Odell führte aber auch gestiegene Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen und Investitionen für den massiven Verlust und seine negative Zukunftsprognose an.

Trotz der Krise und einer eher bescheidenden Aussicht für die Ford-Mitarbeiter in den kommenden Jahren, kann man bei Odells Artikel nicht von Pessimismus sprechen. Bis 2015 rechnet er mit einer Gewinnmarge von sechs bis acht Prozent. Dafür sollen unter anderem 15 neue und überarbeitete Modelle sorgen, die vorhandene Lücken in Fords Auto Portfolio schließen und neue Kundengruppen erobern sollen.

Sich gesund sparen – Angestellte bleiben dabei auf der Strecke

Derweil fordert die anhaltende Krise auch bei Ford weitere Opfer: Das Werk im belgischen Genk, wo der Ford Mondeo gefertigt wird, muss geschlossen werden, genau wie die beiden kleineren Produktionsstätten im britischen Southampton und Dagenham, die für den Ford Transit und Ersatzteile zuständig sind. Das bedeutet gleichzeitig das Aus für fast 6.000 langjährige Mitarbeiter. Durch die Schließung der drei Werke sind aber indirekt noch viel mehr Menschen betroffen. Außerdem kündigte der Autobauer die Kündigung von 500 weiteren Mitarbeitern an, die mit Abfindungen abgefedert werden sollen. So drastisch es einzelne Schicksale betrifft, für den Autobauer bedeuten diese Maßnahmen eine Ersparnis von rund 400 Millionen Euro jährlich und einen weiteren Schritt aus der Krise.

Bilderrechte: © panthermedia.net/icetray

Das Fahrrad aufmotzen: Tuning auf 2 Rädern und ohne Motor

Wer seinem Fahrrad eine individuelle Note verpassen möchte, pimpt es etwas auf

Wer seinem Fahrrad eine individuelle Note verpassen möchte, pimpt es etwas auf

Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, kann allerlei interessante Gefährte entdecken. Was zunächst wie ein recht normales Fahrrad aussieht, entpuppt sich beim zweiten Blick als ein wahrer technischer Geniestreich. Sein Rad ein wenig aufzumotzen, ist eigentlich ziemlich einfach – einige kleine Kniffe, und schon wird der Drahtesel zu einem wirklich coolen Fortbewegungsmittel.

Eine eigene Persönlichkeit verleihen

Gerolf Meyer vom Pressedienst Fahrrad erklärt, dass in der heutigen Zeit immer mehr Menschen dem Rad eine eigene Persönlichkeit geben wollen. Das permanente Streben nach Individualismus kann am besten dort umgesetzt werden, wo es jeder zu sehen bekommt. Verändert man die Optik des Fahrrads entsprechend seines eigenen Geschmacks, dann ist das im Prinzip genauso, wie wenn man ein schickes Kleidungsstück trägt.
Beim Lenker beginnt die Gestaltungsfreude – ein verchromter Chopper-Lenker beispielsweise hat etwas Rebellisches, Ledergriffe oder Lederriemen erinnern eher an einen Großstadt-Indianer. Aufpassen sollte man dabei stets auf seine Haltung, denn die Umgewöhnung von einem normalen Lenker auf einen in U-Form ist nicht so leicht, wie sie scheint.

Neuer Anstrich und schicke Sticker

Mit einer neuen Lackierung kann man extrem starke Akzente setzen. Alle technischen Teile, die sich am Rahmen finden, werden dabei abgebaut, um den nackten Rahmen im Anschluss mit einem Sandstrahl zu reinigen. Danach kann man problemlos den Lack auftragen, bestenfalls mit einer feinen Sprühpistole. Dieser Vorgang ist allerdings kein Kinderspiel und erfordert viel handwerkliches Geschick. Dennoch – ein wenig zu üben lohnt sich unter Umständen, denn eine professionelle Lackierung kostet bis zu 300 Euro.
Eine kostengünstige Alternative sind hingegen Stickersets, die man an Rahmen und Lenker befestigen kann und die es bereits ab zehn Euro gibt. Ob Simpsons, Fischmotive oder Blumenmuster – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch bei dieser Variante ist es wichtig, den Rahmen im Vorfeld gründlich von Schmutz und Fett zu befreien.

Bilderrechte: © forestpath – Fotolia.com